Die Bildschirme zu Hause in fester Reihenfolge ausschalten, wenn der Abend fortschreitet

Landschaftsillustration

In vielen Wohnungen laufen abends gleichzeitig mehrere Bildschirme: der Fernseher im Wohnzimmer, das Tablet auf dem Sofa, das Handy in der Hand. Statt alle Geräte erst kurz vor dem Schlafengehen auf einmal auszuschalten, lässt sich der Abend ruhiger gestalten, wenn die Bildschirme nach und nach in einer festen Reihenfolge verschwinden.

Eine sinnvolle Reihenfolge festlegen

Es bietet sich an, zuerst die Geräte auszuschalten, die am wenigsten gebraucht werden, etwa das Tablet oder die Spielkonsole, und den Fernseher oder das Handy als letztes. Wenn diese Reihenfolge immer gleich bleibt, muss abends nicht jedes Mal neu überlegt werden, welches Gerät als Nächstes an der Reihe ist.

Durch das schrittweise Ausschalten verändert sich die Stimmung im Zuhause langsam, statt abrupt von voller Aktivität in Stille umzuschlagen. Jeder ausgeschaltete Bildschirm markiert einen kleinen weiteren Schritt hin zu einem ruhigeren Abend, was den Übergang zum Schlafengehen insgesamt sanfter macht.

Für Familien mit Kindern kann diese Reihenfolge auch als gemeinsames Signal dienen: Wenn das erste Gerät ausgeschaltet wird, wissen alle, dass der Abend sich seinem Ende nähert. Das macht spätere Diskussionen über die Bildschirmzeit oft überflüssig, weil der Ablauf von vornherein klar ist.

Mit der Zeit wird die feste Reihenfolge zu einer Gewohnheit, die kaum noch bewusst gesteuert werden muss. Der Abend bekommt dadurch eine klare Struktur, die von voller Aktivität hin zu Stille führt, bevor die Nacht beginnt.

In größeren Haushalten kann es hilfreich sein, die Reihenfolge auf ein Blatt Papier zu schreiben oder gemeinsam zu besprechen, damit alle Beteiligten wissen, welches Gerät als Nächstes an der Reihe ist. Die Reihenfolge lässt sich außerdem gut mit dem Dimmen der Raumbeleuchtung kombinieren, sodass Licht und Bildschirme gemeinsam langsam heruntergefahren werden. An Wochenenden darf die Reihenfolge ruhig etwas später beginnen als unter der Woche, ohne dass das Prinzip dadurch verloren geht. Wichtig bleibt vor allem, dass am Ende jedes Abends tatsächlich alle Geräte ausgeschaltet sind, unabhängig davon, wann genau der erste Schritt begonnen hat.