Der Morgen ist bei vielen Familien die hektischste Zeit des Tages, und gerade dann soll auch noch das Frühstück zubereitet werden. Wird ein Teil davon schon am Vorabend vorbereitet, etwa der Tisch gedeckt oder das Geschirr bereitgestellt, bleibt am Morgen deutlich mehr Zeit für die restlichen Handgriffe.
Nur die einfachen Schritte vorziehen
Es müssen nicht alle Zutaten fertig zubereitet werden, oft reicht es schon, den Tisch zu decken oder Tassen und Teller bereitzustellen. Auch das Herrichten der Brotdosen oder das Bereitlegen von Müsli und Geschirr lässt sich gut am Abend erledigen, wenn ohnehin noch in der Küche gearbeitet wird.
Diese kleinen Vorbereitungen lassen sich gut mit dem Aufräumen nach dem Abendessen verbinden, sodass kein zusätzlicher Zeitaufwand entsteht. Während die Küche ohnehin aufgeräumt wird, wandern die Dinge für den nächsten Morgen gleich an ihren Platz.
Am Morgen selbst macht sich der Unterschied schnell bemerkbar: Statt mit dem Decken des Tisches zu beginnen, kann direkt mit dem eigentlichen Frühstück gestartet werden. Das gibt allen im Haushalt ein paar zusätzliche, ruhige Minuten, bevor der Tag richtig losgeht.
Mit der Zeit wird die abendliche Vorbereitung zu einer festen Gewohnheit, die den Morgen spürbar entspannter macht. Der kleine Aufwand am Vorabend zahlt sich jeden Morgen aufs Neue aus, besonders an Tagen, an denen es ohnehin schon knapp mit der Zeit wird.
An Tagen mit besonders frühem Start lohnt es sich, noch etwas mehr vorzubereiten als sonst, etwa indem auch das Obst schon geschnitten oder die Milch schon bereitgestellt wird. Wer Kinder mit in die Schule schickt, kann die Vorbereitung der Pausenjause gleich mit der des Frühstückstisches verbinden, sodass am Morgen nur noch alles zusammengepackt werden muss. Am Wochenende, wenn ohnehin mehr Zeit vorhanden ist, kann diese Vorbereitung entfallen, ohne dass die Gewohnheit dadurch verloren geht. Diese Flexibilität macht es leichter, die Routine an Werktagen konsequent beizubehalten, ohne sich an starre Regeln gebunden zu fühlen.