Pausen werden oft genau dort verbracht, wo vorher gearbeitet wurde, am Schreibtisch, mit dem Blick weiterhin auf denselben Bildschirm. Ein Teil der Pause lässt sich stattdessen für eine ganz andere, kleine Tätigkeit nutzen, etwa das Gießen einer Pflanze oder das Aufräumen eines kleinen Bereichs.
Eine einfache, kurze Tätigkeit wählen
Die Aufgabe sollte klein und schnell erledigt sein, damit sie tatsächlich in die Pause passt, ohne diese zu verlängern. Eine Pflanze gießen, ein Fenster kurz öffnen oder ein paar Blätter von einem Zimmerbaum entfernen sind Beispiele, die kaum Zeit kosten, aber trotzdem für Abwechslung sorgen.
Diese kleinen Tätigkeiten unterscheiden sich deutlich von der Arbeit am Bildschirm und geben den Gedanken kurz etwas anderes zu tun. Die Hände sind beschäftigt, der Blick richtet sich auf etwas anderes, und die Pause fühlt sich dadurch mehr wie eine echte Unterbrechung an.
Wer mehrere Zimmerpflanzen hat, kann sich für jede Pause eine andere aussuchen, sodass die kleine Tätigkeit nicht eintönig wird. Auch andere Aufgaben, etwa das kurze Ordnen eines Regals, lassen sich nach demselben Prinzip in die Pause einbauen.
Mit der Zeit wird diese kleine Abwechslung zu einem festen Bestandteil der Pause, der den Kopf spürbar erfrischt, bevor die Arbeit weitergeht. Eine einfache Tätigkeit, die kaum Aufwand braucht, aber der Pause eine eigene, greifbare Struktur gibt.
Wer mehrere kleine Aufgaben zur Auswahl hat, kann sie von Tag zu Tag abwechseln, sodass die Pause nie ganz gleich abläuft und trotzdem denselben entspannenden Effekt behält. Selbst am Arbeitsplatz reicht oft schon eine einzige kleine Pflanze auf dem Fensterbrett, um diese kurze Tätigkeit in den Tag einzubauen. In den wärmeren Monaten kann die Pause auch nach draußen verlegt werden, etwa auf einen Balkon oder in einen kleinen Garten, falls einer vorhanden ist. So bleibt die kurze Unterbrechung das ganze Jahr über eine willkommene Abwechslung vom Bildschirm.