Nach längerer Zeit vor dem Bildschirm melden sich die Augen oft zuerst, lange bevor der Rest des Körpers Müdigkeit spürt. Eine kurze Pause vom Bildschirm, sobald dieses Gefühl auftritt, gibt den Augen die Gelegenheit, sich kurz zu erholen, bevor die Arbeit weitergeht.
Den Blick bewusst in die Ferne richten
Eine einfache Methode ist es, den Blick für eine kurze Zeit auf etwas zu richten, das weiter entfernt liegt, etwa aus dem Fenster oder ans Ende des Raumes. Dieser kurze Wechsel entlastet die Augen, die beim Blick auf den Bildschirm ständig auf dieselbe, nahe Distanz eingestellt sind.
Die Pause muss nicht lange dauern, oft reichen schon wenige Momente, in denen bewusst nicht auf den Bildschirm geschaut wird. Wichtig ist vor allem, dass die Pause tatsächlich stattfindet, sobald sich die Müdigkeit in den Augen bemerkbar macht, statt sie zu ignorieren.
Diese kleine Unterbrechung lässt sich leicht mit anderen kurzen Tätigkeiten verbinden, etwa dem Trinken eines Glases Wasser oder ein paar Schritten durch den Raum. So wird die Pause nicht als verlorene Zeit wahrgenommen, sondern als sinnvoller Teil des Arbeitstages.
Mit der Zeit wird diese kurze Bildschirmpause zu einer festen Gewohnheit, die man kaum noch bewusst plant. Die Augen bekommen regelmässig die nötige Abwechslung, und der Rest des Arbeitstages lässt sich dadurch oft konzentrierter bewältigen.
Wer den ganzen Tag am Bildschirm arbeitet, kann sich eine kurze, wiederkehrende Erinnerung einrichten, etwa alle zwanzig Minuten, um den Blick bewusst für einige Sekunden in die Ferne zu richten. Diese kurze Übung lässt sich problemlos mit anderen kleinen Bewegungen kombinieren, etwa dem Lockern der Schultern oder einem kurzen Strecken der Arme. Auch ausserhalb der Arbeit, etwa beim Lesen auf dem Sofa, profitieren die Augen von denselben kurzen Unterbrechungen, wenn der Blick für einen Moment vom Buch oder Tablet abschweift. Diese einfache Gewohnheit lässt sich also nicht nur im Büro, sondern in vielen Situationen des Alltags anwenden.