Vor Arbeitsbeginn einen kurzen Spaziergang machen

Landschaftsillustration

Wer direkt vom Bett an den Schreibtisch wechselt, überspringt oft jenen Moment, der früher durch den Arbeitsweg entstanden ist. Ein kurzer Spaziergang vor Arbeitsbeginn kann diesen fehlenden Übergang ersetzen und dem Tag einen klaren, bewussten Anfang geben.

Die Runde kurz und einfach halten

Es braucht keine lange Strecke, eine kurze Runde um den Block oder bis zur nächsten Strasse und zurück reicht meist völlig aus. Wichtig ist vor allem, dass der Spaziergang vor Arbeitsbeginn stattfindet und nicht erst, wenn schon Nachrichten oder Aufgaben im Kopf herumschwirren.

Die kurze Zeit an der frischen Luft gibt Gelegenheit, den Tag gedanklich zu ordnen, bevor die erste Aufgabe beginnt. Der Wechsel zwischen drinnen und draussen wirkt dabei oft wie ein kleiner, natürlicher Schnitt zwischen dem Aufwachen und dem eigentlichen Arbeitstag.

Für alle, die von zu Hause aus arbeiten, ist dieser kurze Spaziergang besonders wertvoll, da sonst der ganze Übergang zwischen Bett und Arbeitsplatz fehlt. Schon eine kurze Runde reicht aus, um diesen fehlenden Wechsel spürbar zu ersetzen.

Mit der Zeit wird der kurze Morgenspaziergang zu einer festen Gewohnheit, auf die man sich fast automatisch einlässt. Der Arbeitstag beginnt dadurch etwas wacher und geordneter als bei einem direkten Wechsel vom Bett zum Schreibtisch.

An Tagen mit besonders wenig Zeit reicht auch eine sehr kurze Runde von nur wenigen Minuten aus, solange sie überhaupt stattfindet, statt ganz wegzufallen. Wer einen Hund besitzt, kann diesen Spaziergang gut mit der ohnehin nötigen Morgenrunde verbinden, sodass beide Bedürfnisse gleichzeitig erfüllt werden. Bei Regen oder Kälte hilft es, passende Kleidung schon am Vorabend bereitzulegen, damit das Wetter keine Ausrede wird, den Spaziergang ausfallen zu lassen. So bleibt die Gewohnheit auch dann bestehen, wenn die äusseren Bedingungen weniger einladend sind als an einem sonnigen Morgen.