Am Morgen bleibt oft wenig Zeit, um in Ruhe zu prüfen, ob alles für die Schule eingepackt ist. Wird die Schultasche stattdessen am Vorabend gemeinsam mit den Kindern gepackt, bleibt genug Zeit, um alles in Ruhe durchzugehen, ohne dass die Uhr im Nacken sitzt.
Das Packen zu einem festen Abendschritt machen
Am besten wird das Packen an einen festen Zeitpunkt am Abend gekoppelt, etwa direkt nach den Hausaufgaben oder vor dem Abendessen. So wird es Teil des gewohnten Ablaufs und muss nicht jeden Abend neu eingeplant werden.
Wenn die Kinder selbst beim Packen mithelfen, lernen sie gleichzeitig, den Überblick über ihre eigenen Sachen zu behalten. Das gemeinsame Durchgehen der Fächer und der Stundenplan geben dabei eine klare Struktur vor, an der sich alle orientieren können.
Die fertig gepackte Tasche kann anschliessend an einem festen Ort bereitgestellt werden, etwa neben der Tür, sodass sie am Morgen nur noch mitgenommen werden muss. Das reduziert die Anzahl der Dinge, die am Morgen noch erledigt werden müssen, spürbar.
Mit der Zeit wird das abendliche Packen zu einer festen Gewohnheit, die den Morgen für die ganze Familie ruhiger macht. Die Kinder gehen entspannter aus dem Haus, weil sie wissen, dass bereits alles vorbereitet ist.
Eine kleine Checkliste an der Wand neben dem Kinderzimmer kann zusätzlich helfen, damit auch jüngere Kinder selbstständig überprüfen können, ob wirklich alles eingepackt wurde. Ein kurzer Blick auf die Wettervorhersage für den nächsten Tag lässt sich gut mit dem Packen verbinden, damit auch Regenjacke oder Turnzeug rechtzeitig bereitliegen. Für Geschwister, die zur gleichen Schule gehen, kann das gemeinsame Packen zusätzlich zu einem kleinen, geteilten Ritual werden, bei dem sie sich gegenseitig unterstützen. Diese kleinen Ergänzungen machen die abendliche Vorbereitung noch zuverlässiger, ohne den ursprünglichen Ablauf gross zu verändern.